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Im Labyrinth des Lebens: Der Kalender ist da!

10. Oktober 2018

Der neue Kalender ist da: „Im Labyrinth des Lebens. Begegnungen mit einem Menschheitssymbol“. Bestellungen sind ab sofort möglich.

Poesie und Fotografie

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Wenn morgen die Sonne aufgeht, bin ich beinahe schon unterwegs: Der Labyrinthkalender kann aus der Druckerei geholt werden. In diesem Jahr sind die Bilder von Erwin Reißmann.

Direkt von der Druckerei fahre ich dann nach Leipzig-Grünau. Ab 9.30 ist Ausstellungseröffnung im Caritas FamilienLOCAL: Einmal im Jahr Bilder und Texte von Poesie und Fotografie, einmal im Jahr Gespräche mit nun teilweise nun schon vertrauten Höreren und Hörerinnen, Zuschauern.

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Es ist schön, dass es solche Orte gibt, an die man zurückkehrt und von denen man aufbricht, an denen man sich begegnet und auf einander hört. Morgen also auf ein Neues. Und wer nicht dabei sein kann: den Kalender kann man auf jeden Fall bestellen bei lektorinatbettine-reichelt.de.

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… habt mit allen Menschen Frieden

16. September 2018

Frieden – auf diese Weise, das scheint mir das Gebot der Stunde. Wir ergehen uns an vielen Stellen und vielerelei Weise in Schuldzuweisungen und in Vorhaltungen. Das schafft Fronten, die man verteidigen muss. Sich wirklich dem Frieden zu widmen bedeutet mit sich selbst und den anderen Frieden zu schließen.
Es bedeutet nicht, keine Grenzen mehr zu setzen. Aber sie klar zu setzen – und es dabei zu belassen. Nicht mehr und nicht weniger. Wir brauchen unter uns Menschen, die so mit dem anderen umgehen und die es anderen beibringen können, so zu leben.

Mystik aktuell

Foto: © wak

Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an.

Die geschwisterliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung vor.

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.

Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.

Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht sie nicht.

Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.

Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug.

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.

Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer (Römer 12, 9 – 18). Diese Passage wurde bei der Friedensandacht in der Evangelischen Emmaus-Gemeinde vorgelesen. …

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Lyrikfest und Begegnungen der anderen Art

9. September 2018

Bewegenden Gespräche und eine Rückreise, über die ich noch lange nachdenken werde.

Poesie und Fotografie

Auf zum Lyrikfest!

Die Bahn ist immer für eine Überraschung gut – und das Internet umso mehr. Und natürlich ist es auch eine Herausforderung, per Auto anzureisen. Aber alle schrägen Entwicklungen der Anreise konnten nicht verhindern, dass sich wieder am 1. Wochenende im September Lyrikfreunde in Marga-Gartenstadt trafen, um über Literatur, Lyrik und ihren Traum vom Leben zu reden.

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Begegnungen

In diesem Jahr standen die Gespräche verstärkt unter dem Blickwinkel der aktuellen Ereignisse. Wir alle fragten uns: Wie bleiben wir sprachfähig, wie helfen wir vor allem Heranwachsenden dazu, sprachfähig zu werden, Kunst als Freude und als Entlastung zu erleben, als eine Bereicherung in jeder Lebenslage.

Leseablauf 8.9.2018

Natürlich gab es angesichts der Förderung von literarischen Projekten in einer Gegend, in der wenig „Reiche“ leben, in der jeder Mensch, der sich dem Wort widmet einen eigenen Hoffnungsstern darstellt, viel Kritik an der derzeitigen Verteilung der Gelder, an absurden Regelungen, wie: Eine Gruppe kann…

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Im Labyrinth des Lebens. Neue Ausstellung in der Kirche Leipzig-Zuckelhausen

5. September 2018

Ich freue mich, dass die neue Ausstellung nun in Zuckelhausen zu sehen ist. Im Oktober werden wir dann ebenfalls im Caritas FamilienLOCAl (Ringstr. 2) in Leipzig-Grünau zu sehen sein.

Poesie und Fotografie

Mein alter Freund Otto-Ernst Drephal hätte wohl auch zu Zuckelhausen gesagt: Das ist ein Ortsname, den man nur niesen kann. Ein heiterer, leichter Name. Und so ist es nicht verwunderlich, dass wir mit einem Symbol, das Tanz und ein Ballspiel in den ach so strengen Gottesdienstablauf integrierte, in die Kirche Zuckelhausen gezogen sind: Seit 26.8.2018 sind Bilder von Erwin Reißmann ( https://bloggermymaze.wordpress.com/) , begleitet von Texten von mir (Bettine Reichelt) zu sehen.

Im Außenbereich der Kirche ist nach dem Entwurf „Tanzendes Kreuz“ ein Rasenlabyrinth entstanden. Wer es besuchen möchte, melde sich bitte im Pfarramt Holzhausen oder direkt bei mir. Öffentlich zugänglich ist es derzeit vor und nach Veranstaltungen.

Bei dieser Gelegenheit besuchten wir auch das Rasenlabyrinth im Leipziger Küchenholz (Entwurf und Anlage auf Initiative von Angelika Koraus) und das Labyrinth an der Fahrradfahrerkirche in Erdmannshain (Entwurf und Anlage Norbert George):

In Vorbereitung ist ein Kalender mit Fotos und Textauszügen der…

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Die sichtbare Präsenz Gottes

3. September 2018

Anwesend und abwesend
Offensichtlich war es zu allen Zeiten eine Herausforderung, Gottes Nähe zu erfahren. Simone Weil teilte diese Erfahrung mit Dietrich Bonhoeffer, der in seinen Gefängnisbriefen sinngemäß schrieb: Vor und mit Gott leben wir ohne Gott. Wir müssen in der Welt fertig werden etsi deus non daretur – aber genau dieses eben vor und mit Gott. Gott lässt sich aus der Welt hinausdrängen ans Kreuz – und ist gerade so ganz bei dem Menschen, der seiner Hilfe bedarf.
Wir haben die Barmherzigen bitter nötig. Die Menschen, die sich noch etwas zu Herzen gehen lassen und nicht nur in Wut aufschreien, sondern den schier unglaublichen Mut haben, verfeindeten Seiten zuzuhören und in beiden Fällen nicht nur den Hass und die Zerstörung sondern auch Angst und Leiden zu sehen und so einen Ausweg aus einer Situation finden können, die in der Konfrontation nicht lösbar ist.

Mystik aktuell

Simone Weil im Jahr 1921 / Bild: wikimedia, gemeinfrei

Gott ist abwesend in der Welt,
außer durch die Existenz derer,
die seine Liebe leben.

Sie müssen in der Welt sein
mit ihrer Barmherzigkeit.

Ihre Barmherzigkeit
ist die sichtbare Präsenz Gottes.

Lassen wir es an Barmherzigkeit fehlen,
trennen wir grausam eine Kreatur und Gott.

Simone Weil (1909 – 1943)

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Im Labyrinth des Lebens. Ausstellungseröffnung und Eröffnung des Labyrinths in Zuckelhausen

14. August 2018

Am 26. August 2018, ab 10.00 Uhr, lädt das Berggut Holzhausen zum Frühstück an den Teich in Zuckelhausen. Traditionell kann man seinen Picknickkorbe mitbringen und gemeinsam mit anderen den Sonntag morgen beginnen. Im Gottesdienst am Teich werden wir uns mit dem Labyrinth auf den Weg ins Neue begeben. Alle, die einen neuen Weg beginnen, werden, wenn sie es möchten, gesegnet.

Labyrinth in Leipzig (Küchenholz)

Labyrinth in Leipzig (Küchenholz)

Im Anschluss lädt die Kirchgemeinde zur Ausstellungseröffnung „Im Labyrinth des Lebens“ in der Kirche Leipzig-Zuckelhausen, Ausstellung von Erwin Reißmann (Bild), Würzburg, und Bettine Reichelt (Text).

Am Labyrinth vor der Kirche „Tanzendes Kreuz“ nach dem Entwurf von Erwin Reißmann werden wir gemeinsam Trommeln. Friedhelm Bretschneider (http://www.klangundleben.de/) wird die, die Lust haben, mit Instrumenten versorgen. Lassen Sie sich überraschen von dem Weg, den Sie entdecken. Herzliche Einladung zu Frühstück, Gottesdienst, Ausstellung und Entdeckungen im und am Labyrinth.

Aktuelles

2. Juni 2018

Neue Entwicklungen hinterlassen ihre Spuren. So ist auf diesem Blog die Datenschutzerklärung nötig gewesen – und eingefügt.  Neu ist auch das Impressum.

Ebenfalls aktualisiert sind die Veranstaltungshinweise. Ich freue mich auf alle, die sich in die Radfahrerkirche Erdmannshain auf dem Weg machen.

Für die Großeltern-Enkel-Tage kann man sich gern noch anmelden. Noch sind Plätze frei!  https://hvhs-kohren-sahlis.de/events/grosseltern-enkel-tage/

Willkommen zu allen Veranstaltungen und Seminaren!