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Auf dem Weg. Kreuzweg für Kinder

7. April 2020

Bilderkreuzweg in Kleinbardau

In Kleinbardau bei Grimma findet in jedem Jahr in der Passionszeit ein Bilderkreuzweg statt. Mit Bildern, Orgelmusik und Gebeten denken wir über das Leiden nach und gehen Jesu Weg mit.

In diesem Jahr ist uns das auf diese Weise leider nicht möglich. Deshalb ist die Idee des Steinkreuzweges entstanden. Acht Bilder mit Acyrlstiften auf Stein gemalt, folgen dem Leidensweg Jesu bis Ostern. Sie sind entlang des Friedhofsweges ausgelegt, so dass jeder bei seinem persönlichen Spaziergang dem Kreuzweg folgen kann.

Steinkreuzweg für Kinder

Manchmal müssen wir Wege gehen, vor denen wir uns fürchten. Wir können nicht einfach davonlaufen. Wir können auch nicht einfach gar nichts tun. Wir müssen mit unserer Angst weitermachen.

Wir können uns aber auf unserem Weg Gott anvertrauen. Wir vertrauen darauf, dass er es gut werden lässt. Selbst wenn es nicht danach aussieht. Denn unser Gott liebt das Leben.

Deshalb erzähle ich dir von Jesus in Jerusalem. Ich erzähle dir vom Kreuzweg.

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Den Weg gehen. Kreuzwegandacht für die Gemeindebereiche Pomßen und Otterwisch

6. April 2020

Ostern zu feiern diesen Tagen, in denen die ganze Welt sich mit einem neuartigen Virus auseinandersetzt, ist eine Herausforderung. Und zugleich sprechen die alten Texte anders zu uns, stellt sich die Frage nach dem Leben mit Leid neu. Was ist das Leben und was ist der Tod? Welchen Sinn hat mein Leben? Wo finden wir heute Trost?

Wir, die diese Andacht gestaltet haben, laden Sie ein, mit uns zu beten, zu singen, sich auf die Suche nach Hoffnung zu begeben.

Schweige und höre

Gebet: Du, Vater des Lebens, mach uns stark, stark im Glauben an ein Leben, das allen Toden dieser Welt, allen Zerstörungen und allem Willen zum Hass gewachsen ist, das Geborgenheit findet, dennoch, in dir. Amen

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Achtsamkeit sei Widerstand

15. Juli 2019

Ich kann es nicht mehr hören! Selbst wenn man in einem Lesecafé sitzt und eigentlich, sinnfrei und ganz selbstvergessen, lesen und genießen will, verfolgt es einen. Am Nebentisch. Zwei junge Frauen, fast noch Mädchen. Und offensichtlich haben beide bereits Therapie-Erfahrung. Und raisonieren lautstark und sehr wissend über das große Thema Achtsamkeit.

Postkarte von Poesie und Fotografie, Text: Bettine Reichelt, Foto Fabian Haas

Ich kann dieses Wort derzeit wirklich kaum noch ertragen. Nicht des Inhalts wegen. Der wäre schon wichtig. Aber derzeit geht es beim Thema Achtsamkeit nur noch sehr selten um den großen, spirituell anspruchsvollen und nur langsam zu erschließenden Inhalt. In den meisten Fällen geht es um Selbstbespiegelung und um Selbstoptimierung. Das geistliche Leben, immer bedroht für andere Zwecke genutzt zu werden, dient mittlerweile, getrennt von seinen stillen, tiefen Wurzeln, als Schnellbesohler für erschöpfte Seelen.

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Lesungen zur Buchmesse in Leipzig 2019

19. März 2019

Auch in diesem Jahr bin ich wieder auf der Buchmesse vertreten. Ich freue mich auf alle, die zu den Veranstaltungen kommen werden.

Die Textwächterinnen finden Sie in Halle 5/G307.

Donnerstag, 21. 3. 2019

16.00 Uhr, Caritas FamilienLOCAL, Ringstr. 2

Märchenzeit. Lesung für Kleine und Große mit Bettine Reichelt

20.00 Uhr Buchhandlung Am Sonnenpark, Franzosenallee,                

Wiener Worte, Linzer Torte, Leipziger Allerlei,

Lesung und Vorstellung der Krimi-Anthologie „Mord im Drei-Länder-Eck“ des Syndikats mit Autoren aus Österreich und Deutschland,      Moderation: Bettine Reichelt

Freitag, 22. 3. 2019

15.00 Uhr (Kaffeetrinken ab 14.30)  Paulusgemeinde Leipzig Grünau , Alte Salzstr. 185

Krimi-Café: Lesung und Vorstellung der Krimi-Anthologie „Mord im Drei-Länder-Eck“ mit Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Moderation: Bettine Reichelt

Im Labyrinth des Lebens: Der Kalender ist da!

10. Oktober 2018

Der neue Kalender ist da: „Im Labyrinth des Lebens. Begegnungen mit einem Menschheitssymbol“. Bestellungen sind ab sofort möglich.

Poesie und Fotografie

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Wenn morgen die Sonne aufgeht, bin ich beinahe schon unterwegs: Der Labyrinthkalender kann aus der Druckerei geholt werden. In diesem Jahr sind die Bilder von Erwin Reißmann.

Direkt von der Druckerei fahre ich dann nach Leipzig-Grünau. Ab 9.30 ist Ausstellungseröffnung im Caritas FamilienLOCAL: Einmal im Jahr Bilder und Texte von Poesie und Fotografie, einmal im Jahr Gespräche mit nun teilweise nun schon vertrauten Höreren und Hörerinnen, Zuschauern.

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Es ist schön, dass es solche Orte gibt, an die man zurückkehrt und von denen man aufbricht, an denen man sich begegnet und auf einander hört. Morgen also auf ein Neues. Und wer nicht dabei sein kann: den Kalender kann man auf jeden Fall bestellen bei lektorinatbettine-reichelt.de.

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… habt mit allen Menschen Frieden

16. September 2018

Frieden – auf diese Weise, das scheint mir das Gebot der Stunde. Wir ergehen uns an vielen Stellen und vielerelei Weise in Schuldzuweisungen und in Vorhaltungen. Das schafft Fronten, die man verteidigen muss. Sich wirklich dem Frieden zu widmen bedeutet mit sich selbst und den anderen Frieden zu schließen.
Es bedeutet nicht, keine Grenzen mehr zu setzen. Aber sie klar zu setzen – und es dabei zu belassen. Nicht mehr und nicht weniger. Wir brauchen unter uns Menschen, die so mit dem anderen umgehen und die es anderen beibringen können, so zu leben.

Mystik aktuell

Foto: © wak

Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an.

Die geschwisterliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung vor.

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.

Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.

Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht sie nicht.

Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.

Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug.

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.

Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer (Römer 12, 9 – 18). Diese Passage wurde bei der Friedensandacht in der Evangelischen Emmaus-Gemeinde vorgelesen. …

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Lyrikfest und Begegnungen der anderen Art

9. September 2018

Bewegenden Gespräche und eine Rückreise, über die ich noch lange nachdenken werde.

Poesie und Fotografie

Auf zum Lyrikfest!

Die Bahn ist immer für eine Überraschung gut – und das Internet umso mehr. Und natürlich ist es auch eine Herausforderung, per Auto anzureisen. Aber alle schrägen Entwicklungen der Anreise konnten nicht verhindern, dass sich wieder am 1. Wochenende im September Lyrikfreunde in Marga-Gartenstadt trafen, um über Literatur, Lyrik und ihren Traum vom Leben zu reden.

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Begegnungen

In diesem Jahr standen die Gespräche verstärkt unter dem Blickwinkel der aktuellen Ereignisse. Wir alle fragten uns: Wie bleiben wir sprachfähig, wie helfen wir vor allem Heranwachsenden dazu, sprachfähig zu werden, Kunst als Freude und als Entlastung zu erleben, als eine Bereicherung in jeder Lebenslage.

Leseablauf 8.9.2018

Natürlich gab es angesichts der Förderung von literarischen Projekten in einer Gegend, in der wenig „Reiche“ leben, in der jeder Mensch, der sich dem Wort widmet einen eigenen Hoffnungsstern darstellt, viel Kritik an der derzeitigen Verteilung der Gelder, an absurden Regelungen, wie: Eine Gruppe kann…

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