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Gib der Stille in dir Raum – Auf dem Weg

12. Juli 2016

„Das ist eigentlich unsere einzige moralische Aufgabe: In sich selbst große Flächen urbar zu machen für die Ruhe, für immer mehr Ruhe, so dass man diese Ruhe wieder auf andere ausstrahlen kann. Und je mehr Ruhe in den Menschen ist, desto ruhiger wird es auch in dieser aufgeregten Welt.“ schrieb Etty Hillesum in einem Tagebucheintrag im Konzentrationslager 1943. Stille ist für sie Lebensnotwenigkeit, schreibt Pierre Stutz über sie.

Gib der Stille in dir Raum_Cover

Die Stille zu suchen, sich ihr zu öffnen, in allen Zeiten und Phasen des Lebens ist eine Herausforderung. In Bild und Text bin ich und sind wir ihr nachgegangen. Und kamen zu erstaunlichen Erkenntnissen: Wie schwer es ist, sich dem auszusetzen. Wie viel Heiterkeit, ja Lachen auf diesem Weg entsteht. Wie viel neue Tiefe und neue Sicht sich öffnet.

Nun ist die Arbeit am Buch bald beendet. Die Bildauswahl von Fabian Haas vor dem Abschluss und ich und wir freuen uns darauf, die Erfahrungen mit anderen zu teilen.

 

Gib der Stille in dir Raum – Lesung, Bild und Klang, 02.07.2016

8. Juli 2016

Poesie und Fotografie

Die erste Lesung aus einem Manuskript oder einem Buch ist immer etwas besonderes. Die Texte sind noch frisch. Man hat wenig ausprobiert. Die Vorbereitung der Bildauswahl benötigt sehr viel Zeit. Und die Improvisation ist auch anders. Eine gemeinsame Stimme für dieses Projekt gibt es noch nicht. Sie entsteht und wächst, besonders an diesem ersten Abend.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA (c) Fabian Haas, Möwenspur

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Leid und Freud der Dialekte

8. Juni 2016

IMG_0734

Ich bekenne, ich bin Vogtländerin, genau genommen: Exilvogtländer. Und nur ein Vogtländer weiß, was das wirklich heißt. Ich habe also Migrationshintergrund – wenn auch nur reichlich 100 Kilometer. Das allerdings kann entscheidend sein. Ein Beispiel: Sie erzählen einen Witz, aber niemand lacht. Das ist dann nicht mehr witzig. Vor allem wenn man begreift, dass es einfach nur am Sprachverständnis lag: Wer weiß schon, was eine gebehte Bemm ist? Und von Zwienle spricht in Leipzig keiner. Und der Satz „Der is fei lang orch geschiggd“ löst keine Bewunderung aus – nur Befremden. Ein vogtländischer Mitmigrant hat sogar einmal eine Ohrfeige erhalten, für einen bewundernden Ausruf: Du saau. So kann es einem ergehen, wenn man gerade einmal 100 km weiterzieht. Weiterlesen …

Stadtvögel: Die neue Ausstellung

1. Juni 2016

Poesie und Fotografie

Die Bilder sind nicht richtig zu sehen?

Nur klein und verschwommen? Na, dann müsst ihr einfach zur Ausstellungseröffnung in die VHS Leipzig, Löhrstraße, kommen.

Die Vernissage ist am 8. Juni ab 18:00 Uhr, und wir freuen uns auf euren Besuch. 

Grüße Fabian Haas und Bettine Reichelt
Bis bald!

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Dramatische Kürzungen im Vogtlandkreis. Statement zur Kreistagssitzung und dem Kunstprojekt vom 25. Mai 2016

30. Mai 2016

Ein Gastbeitrag von Petra Steps

Seit vergangenen Freitag habe ich vor allem zwei Sätze gehört: „Das geht gar nicht!“ in Bezug auf den Rausschmiss von Jens Pfretzschner und „Man kann nur noch AfD wählen“ nach dem Beschluss des Kreistages und dem ganzen Drumherum inklusive der fehlenden Kommunikation.
Wir haben uns erlaubt, nach der Veröffentlichung wesentlicher Punkte des Konzeptes in der Freien Presse, miteinander zu reden. Ich mit den beiden Inhabern von Realitätsverlust, sie mit Vertretern von Ars Popularis.

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Katholikentag 2016 in Leipzig: Mitten im Alltag der Mensch

23. Mai 2016

Er ist umstritten, er ist teuer und er findet statt – mitten im Osten, mitten im Jahrhunderte lang evangelisch geprägten Gebiet, mitten in einer Großstadt, in der kaum 20 % sich den christlichen Kirchen zugehörig fühlen. Der Katholikentag in Leipzig ist ein Wagnis. Weiterlesen …

Ausflug nach Magdeburg

22. Mai 2016

Erwin Reißmann hat Magdeburg besucht und teilt seine (Labyrinth-)Bilder auf seinem Blog. Wunderbar!

Der Blog

Letzte Woche waren wir zur Einweihung des neuen Rasenlabyrinths am Universitätsklinikum Magdeburg wieder einmal für drei Tage in Magdeburg. Der Dom steht immer noch, die Grüne Zitadelle von Hundertwasser ebenso.

Hier einige Eindrücke:

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