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Gib der Stille in dir Raum – Lesung, Bild und Klang, 02.07.2016

8. Juli 2016

Poesie und Fotografie

Die erste Lesung aus einem Manuskript oder einem Buch ist immer etwas besonderes. Die Texte sind noch frisch. Man hat wenig ausprobiert. Die Vorbereitung der Bildauswahl benötigt sehr viel Zeit. Und die Improvisation ist auch anders. Eine gemeinsame Stimme für dieses Projekt gibt es noch nicht. Sie entsteht und wächst, besonders an diesem ersten Abend.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA (c) Fabian Haas, Möwenspur

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Leid und Freud der Dialekte

8. Juni 2016

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Ich bekenne, ich bin Vogtländerin, genau genommen: Exilvogtländer. Und nur ein Vogtländer weiß, was das wirklich heißt. Ich habe also Migrationshintergrund – wenn auch nur reichlich 100 Kilometer. Das allerdings kann entscheidend sein. Ein Beispiel: Sie erzählen einen Witz, aber niemand lacht. Das ist dann nicht mehr witzig. Vor allem wenn man begreift, dass es einfach nur am Sprachverständnis lag: Wer weiß schon, was eine gebehte Bemm ist? Und von Zwienle spricht in Leipzig keiner. Und der Satz „Der is fei lang orch geschiggd“ löst keine Bewunderung aus – nur Befremden. Ein vogtländischer Mitmigrant hat sogar einmal eine Ohrfeige erhalten, für einen bewundernden Ausruf: Du saau. So kann es einem ergehen, wenn man gerade einmal 100 km weiterzieht. Weiterlesen …

Stadtvögel: Die neue Ausstellung

1. Juni 2016

Poesie und Fotografie

Die Bilder sind nicht richtig zu sehen?

Nur klein und verschwommen? Na, dann müsst ihr einfach zur Ausstellungseröffnung in die VHS Leipzig, Löhrstraße, kommen.

Die Vernissage ist am 8. Juni ab 18:00 Uhr, und wir freuen uns auf euren Besuch. 

Grüße Fabian Haas und Bettine Reichelt
Bis bald!

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Dramatische Kürzungen im Vogtlandkreis. Statement zur Kreistagssitzung und dem Kunstprojekt vom 25. Mai 2016

30. Mai 2016

Ein Gastbeitrag von Petra Steps

Seit vergangenen Freitag habe ich vor allem zwei Sätze gehört: „Das geht gar nicht!“ in Bezug auf den Rausschmiss von Jens Pfretzschner und „Man kann nur noch AfD wählen“ nach dem Beschluss des Kreistages und dem ganzen Drumherum inklusive der fehlenden Kommunikation.
Wir haben uns erlaubt, nach der Veröffentlichung wesentlicher Punkte des Konzeptes in der Freien Presse, miteinander zu reden. Ich mit den beiden Inhabern von Realitätsverlust, sie mit Vertretern von Ars Popularis.

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Katholikentag 2016 in Leipzig: Mitten im Alltag der Mensch

23. Mai 2016

Er ist umstritten, er ist teuer und er findet statt – mitten im Osten, mitten im Jahrhunderte lang evangelisch geprägten Gebiet, mitten in einer Großstadt, in der kaum 20 % sich den christlichen Kirchen zugehörig fühlen. Der Katholikentag in Leipzig ist ein Wagnis. Weiterlesen …

Ausflug nach Magdeburg

22. Mai 2016

Erwin Reißmann hat Magdeburg besucht und teilt seine (Labyrinth-)Bilder auf seinem Blog. Wunderbar!

Der Blog

Letzte Woche waren wir zur Einweihung des neuen Rasenlabyrinths am Universitätsklinikum Magdeburg wieder einmal für drei Tage in Magdeburg. Der Dom steht immer noch, die Grüne Zitadelle von Hundertwasser ebenso.

Hier einige Eindrücke:

Verwandte Links

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Zum 100. Todestag Max Regers: Ein feste Burg ist unser Gott. op 27

18. Mai 2016

Auszug aus Bettine Reichelt: Max Reger. Ein biographischer Roman, Kap 4:

Und wenn die Welt voll Teufel wär

Und wollt uns gar verschlingen

So fürchten wir uns nicht so sehr

Es soll uns doch gelingen

Choralzeile aus der Orgelfantasie op.27

Seit Tagen wälzt Max das Gesangbuch. Er sieht sich Texte an, lauscht auf den Widerhall in sich. Aber keiner der Choräle trifft seine Stimmung so sehr wie der von Luther: Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen, er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat betroffen. Dass er sich ausgerechnet dem protestantischen aller protestantischen Choräle so nahe fühlt, wird Emi wohl etwas brüskieren. Egal, er fühlt so sehr mit dem großen Reformator, seinem Kampf, seinem Sieg: Auch meine Not war groß, riesengroß   wenn auch nicht ohne eigenes Verschulden. Meine Verzweiflung hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Und mit der Macht eines Künstlers war es eben nicht getan. Wie schnell, wie unglaublich schnell war ich verloren, obwohl ich nach der schweren Krise, nach der Wiedergeburt damals, mich auf einem Felsen wähnte, von dem mich niemand fällen sollte. Weiterlesen …