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Trau – schau – wem oder?

12. Februar 2014

2013-08-18 19.07.44

Es gibt merkwürdige Geschichten. Sehr merkwürdige. Und immer wenn ich sie lese, wenn ich davon höre, fragen sie mich nach mir selbst, nach meinem Leben, nach dem, wie ich mich verhalten würde. Wie eine Spiegelung auf dem Wasser sehe ich mich darin. Ich kann sie nicht getrennt von mir und meinem Leben betrachten. Manche frustrieren mich. Ich werde ihnen niemals gerecht. Andere bauen mich auf, erzählen mir etwas von meinen Möglichkeiten. Diese Geschichten sind meist einfach aufzunehmen. Aber nicht immer.

Die Frage ist: Will ich den Geschichten noch etwas zutrauen? Will ich mich korrigieren lassen oder ermutigen oder will ich mich auf meine Wurzeln besinnen? Oder höre ich sie als banale Information, die mir nichts zu sagen hat?

Mich korrigieren zu lassen, dazu gehört auf jeden Fall Mut. Und Ermutigung. Vincent van Gogh schreibt über den wunderbaren Fischzug des Petrus einen Text, der mich ermutigt, weiterhin den Geschichten und Erzählungen etwas zuzutrauen:

Es ist richtig, bei dem Glauben zu bleiben,
dass alles wunderbar ist, weit mehr,
als man begreifen kann;
denn das ist die Wahrheit,
und es ist gut,
feinfühlig, bescheiden und zart von Herzen zu sein,
es ist schön, voller Wissen zu sein
in den Dingen, die verborgen sind
vor den Weisen und Verständigen dieser Welt.
Und der Mensch tut wohl daran,
wenn er nicht mit weniger zufrieden ist
und sich nicht zu Hause fühlt,
solange er das nicht errungen hat,
mit allen, die mehr
gesucht und gearbeitet
und mehr geliebt haben

BR

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